Ende des Fastens
Fastenbrechen wird die Beendigung der Fastenzeit genannt. Obwohl auch in der christlichen Religion das Fasten eine gewisse Bedeutung hat, ist Fasten und Fastenbrechen in anderen Religionen fester verankert. Die moslemische Religion setzt beispielsweise jährlich eine Zeit an, die zwar kein vollkommenes Fasten darstellt, da zwischen Tagesende und Tagesanbruch gegessen werden darf, jedoch mit dem Fasten vergleichbar ist. Nachdem Moslems im Ramadan einen Monat lang zur Tageszeit keine Nahrung oder Flüssigkeit zu sich genommen haben, wird das Fastenbrechen mit dem Zuckerfest gefeiert. Dabei werden große Mengen an Süßigkeiten gegessen. Das ist vom gesundheitlichen Standpunkt aus bedenklich.
Ob Sie aus religiösen oder anderen Gründen gefastet haben, Sie haben Ihrem Körper eine radikale, wenn auch gesunde, Umstellung zugemutet. Daher ist ein langsames Fastenbrechen angezeigt, um Kreislauf- und Magenprobleme zu vermeiden. Gezuckerte und anregende Getränke und Lebensmittel sollten erst einmal in kleinen Mengen genossen werden, wie überhaupt alles. Der Nahrungsbedarf des Körpers ist zu Beginn des Fastenbrechens kleiner. Zwei Tage Schonkost nach einer Woche des Fastens sind angezeigt. Getreideprodukte, Milch und Reis sind Ihre bevorzugte Nahrung nach dem Fastenbrechen. Essen sie langsam. Führen Sie gemächlich mäßig süße und saure Früchte in Ihren Essensplan ein. Auch bei Tees beginnen Sie am besten mit Kräuter- und Früchtetees und steigern langsam über grünen Tee zu schwarzem Tee und Kaffee.
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